Wer sich in den Bastellbergen verirrt, klopft am besten bei Randal an.
Er kennt die geheimnisvollen Wege wie kein Zweiter. Manche tauchen plötzlich auf, und ich hätte schwören können, dass dort eben noch gar kein Weg gewesen ist. Andere verschwinden lautlos wieder. Und wenn man sich umdreht, fragt man sich, woher um alles in der Welt man eigentlich gekommen ist.

Im magischen Bastelschrank ist eben alles überall oder nirgends … oder eben doch.
Randal findet die Wege trotzdem. Die Pfade, die versteckten Plätze und die kleinen Abkürzungen durch die Bastellberge. Manche sprechen übrigens auch von den Bastellalpen und ihrer Überquerung. Randal lächelt dann nur. Für ihn sind es einfach seine Berge.

Mit seinen großen Händen, seinem freundlichen Lächeln und seinen festen Wanderstiefeln begleitet er jeden sicher zurück zum Eingang des magischen Bastelschranks. Auch einmal den Farin. Unseren Weltenwanderer. „Man muss nicht alles wissen. Aber man kann überall hingehen“, sagt Randal.

Ansonsten arbeitet er viel. Er baut sein eigenes Obst und Gemüse an, pflegt seine gemütliche Hütte und genießt die Ruhe der Berge.
Und er trommelt.
Deshalb habe ich ihn gefragt, ob er nicht ab und zu bei unserem Schwebenden Theater mitspielen möchte.
Er hat gelächelt.
Und seitdem zeigt Randal mit seiner Trommel und seinen Wanderstiefeln jedem, dass Wandern eigentlich nur eines bedeutet:
Einen Schritt vor den anderen.